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Automatisierung

n8n bringt eigene Agenten in die Workflow-Plattform

Agenten nutzen n8n-Workflows als Tools und rufen sensible Werkzeuge erst nach Freigabe auf. Eine Runde mit dem Agenten zählt als eine Ausführung.

n8n hat am 25. September 2026 einen neuen Typ namens Agents eingeführt. Nutzer beschreiben in Klartext, was ein Agent tun soll, wählen ein Sprachmodell und legen fest, welche Tools und Workflows er verwenden darf; die einzelnen Schritte bestimmt der Agent selbst. Als Tools kommen n8n-Integrationen, MCP-Server und bestehende Workflows in Frage, außerdem können Agenten andere Agenten als Sub-Agents aufrufen. Ausgelöst werden sie über Kanäle wie Slack, Telegram, Linear und Discord oder per Zeitplan. Die Funktion ist als Preview gekennzeichnet und auf n8n Cloud für alle Nutzer der neuesten stabilen Version verfügbar, selbst gehostete Instanzen brauchen zusätzliches Setup.

Ein als sensibel markiertes Tool hält den Agenten an, bis jemand den Aufruf freigibt oder ablehnt. Jedes Tool läuft mit den Zugangsdaten, die ihm zugewiesen sind; der Agent selbst hat laut n8n keinen Zugriff auf die Schlüssel der Instanz. Abgerechnet wird eine Runde mit dem Agenten als eine Ausführung, Tool-Aufrufe an Workflows und Sub-Agents zählen nicht extra, und Agenten teilen sich das Ausführungskontingent mit den Workflows. Der bisherige AI-Agent-Knoten bleibt unverändert, Wissensdateien im CSV-, PDF-, Markdown- oder TXT-Format gibt es nur in n8n Cloud.

Warum das wichtig ist: Wer Kundenprozesse bereits als Automatisierungen in n8n betreibt, kann einen Agenten auf diese Workflows setzen, statt die Logik in einem zweiten System nachzubauen. Was der Agent darf, hängt dann an den Tools, ihren Zugangsdaten und den Freigaben, nicht am Modell. Offen bleibt, welches Setup selbst gehostete Instanzen konkret brauchen, der Beitrag verweist dafür nur auf die Dokumentation. Wer n8n selbst betreibt, sollte das vor einem Einsatz beim Kunden prüfen, zumal die Funktion noch als Preview läuft.

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